Die Protonentherapie ist eine von mehreren medizinischen Disziplinen, sie hat herausragende Resultate bei der Behandlung von onkologischen Erkrankungen erzielt.
Hierbei handelt es sich um Strahlentherapie, die mit einem Protonenstrahl durchgeführt wird. Der Vorteil der Protonentherapie gegenüber der konventionellen Photonenstrahlentherapie ist insbesondere die Präzision der Fokussierung auf das Gewebe, die das Risiko der Schädigung des gesunden Gewebes minimiert. Der in der Protonentherapie verwendete Protonenstrahl weist fast keine zusätzliche laterale Streuung auf und ermöglicht somit eine sehr genaue Anpassung an die Tumorform.
Der Protonenstrahl verliert auch nicht so viel Energie, wenn er vor dem Tumor durch das Gewebe passiert - im Gegensatz zur herkömmlichen Photonenstrahlen-therapie, bei der dieser Verlust ungefähr 70% beträgt. Bei einem Protonenstrahl sind die Verluste nicht einmal halb so gross: Der überwiegende Teil der Strahlenergie erreicht somit ihr Ziel, wo die Partikel dann anhalten.
Dank der oben erwähnten Gesamtgenauigkeit der direkten Ausrichtung der Strahlungseffekte auf eine ausgewählte Stelle wird die Protonentherapie auch bei Tumoren in der Nähe wichtiger Organe und anderer empfindlicher Strukturen erfolgreich eingesetzt. Insbesondere sind dies Prostatatumoren, Organe in der Bauchhöhle (Bauchspeicheldrüse oder Leber), Brüste, aber auch Hirntumore.
Ziel der Strahlentherapie ist es, die DNA von Tumorzellen so zu schädigen, dass sich diese Zellen nicht mehr teilen können oder dass sie sofort zerstört werden. Protonen, die die menschliche Gewebe durchlaufen und eine Ionisierung von Molekülen und Atomen verursachen, was die Konsequenz und Schädigung der zellulären DNA bedeutet. Dann haben gesunde Zellen die Fähigkeit, diese Schäden zu bestimmen, Tumorzellen fehlen diese selbsttrennenden Eigenschaften.
Eines der Ziele der Protonentherapie ist es, die Auswirkungen der Behandlung auf die Lebensqualität jedes Patienten sowohl während der Behandlung als auch nach ihrer Beedingung. Bei der Behandlung von Prostatakrebs besteht bei frühzeitiger Erkennung eine 98-99% ige Heilungschance dank Protonentherapie. Das Risiko von Inkontinenz oder Impotenz wird auf ein Minimum reduziert. Das tschechische Protonentherapie-Zentrum ist weltweit führend in der Behandlung von Brustkrebs. Die Erfolgsrate der Behandlung beträgt 90% und dank der präzisen Ausrichtung des Protonenstrahls besteht kein Risiko einer schädigenden Bestrahlung von Herz und Lunge. Protonentherapie wird auch mit Erfolg bei Krebs bei Kindern angewandt, bei denen dank der präzisen Ausrichtung des Strahls das Risiko von Wachstumsstörungen oder anderer Komplikationen minimiert wird. Es wurde auch gezeigt, dass Protonentherapien die mit der Bestrahlung gesunder Gewebe bei anderen Krebsarten verbundenen Risiken signifikant verringern: bei der Behandlung von Krebs bei Patienten.